Die gesunde Kaktusfeige – Geschmack, Herkunft und Anwendung


Kaktusfeige Pflanze
Kaktusfeige Pflanze

Lassen sie sich nicht beeindrucken von der stacheligen Schale der Kaktusfeige. Hinter dem Äußeren dieser Avocado-förmigen Frucht versteckt sich je nach Sorte ein gelbgrüner bis knallroter Kern mit süßlich-säuerlichen aromatischen Fruchtfleisch. Welcher an eine Kreuzung zwischen einer Wassermelone und Zitrone erinnert. Manche sagen auch der Geschmack erinnert an eine Birne. 

Diese Frucht enthält mehr Magnesium als eine Orange, einen Apfel und eine Birne zusammen. Gerade Sportler haben einen bestimmten Mineralstoffbedarf. Weshalb ich ihnen definitiv dazu rate, mehr über diese gutschmeckende und magnesiumreiche Frucht zu erfahren. Die sich als ein sehr gesunder Snack eignet mit ihrem Nährstoff Vitamin C. Welcher eine positive Wirkung auf unser Immunsystem haben soll.

Neben Magnesium enthält diese Frucht alle essenziellen Aminonsäuren und die bedingt essenziellen Aminosäuren, Prolin, die wichtig für die Kollagenbildung und dein Bindegewebe sind.

Die Kaktusfeige wurde von den Kakteengesellschaften der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zum Kaktus des Jahres 2019 gewählt.

Quelle: DIE DEUTSCHE KAKTEEN-GESELLSCHAFT E. V.

Opuntia ficus-indica genannt Kaktusfeige


Opuntia ficus-indica auch genannt Kaktusfeige ist eine Pflanzenart von der Gattung der Opuntien (Opuntia) und aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ficus-indica bedeutet indische Feige. Die oft als Kaktusfeigen bezeichneten Früchte und die jungen Triebe sind essbar und gehören zur mexikanischen Standardküche.

Faktencheck  Kaktusfeige


  • Botanischer Name: Opuntia ficus-indica
  • Weitere Namen:  Nopal, Stachelfruch, Feigenkaktus, Feigendistel, Distelfeige, Stachelbirne oder Kaktusfrucht
  • Herkunft: amerikanische trockenen Regionen der Tropen/Subtropen
  • Anbaugebiet: Mexiko, Israel, Australien, Südafrika oder Spanien
  • Besonderheiten:  reich an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen
  • Klimawandel: UNO empfiehlt Kaktus als wichtige Nahrungsquelle
  • Wirkungen: Leistungssteigerung und Erholung, Radikalfänger gegen degenerative Erkrankungen
  • Darreichungsform: Saft, Kapseln, Tee, Pulver, getrocknete Früchte

Herkunft


Kaktusfeige Herkunft

Ihr Ursprung liegt in Mexiko und im tropischen Mittelamerika. Durch spanische Seefahrer gelangte die Kaktusfeige im 16. Jahrhundert in den Mittelmeerraum. Sie gedeiht im gesamten tropischen wie subtropischem Klima.

Vor allem Italien und Spanien beliefern die deutschen Märkte von Juli bis November.

Anbau der Kaktusfeige


Die Kaktusfeige finden sie in Nordafrika, Mittelamerika und der Karibik ebenso Teilen Australiens. Das Kakteengewächs gedeiht am problemlos in einem trockenen und heißen Ambiente, wie es charakteristisch für Wüstenregionen ist, zeigt sich zugegeben jedoch stabil gegenüber weiteren Witterungseinflüssen.

Die exotischen Kaktusfeigen sind pflegeleichte Pflanzen, die nur geringe Ansprüche an ihre Umgebung stellen. Werden diese hauptsächlich erfüllt, dürfen sich die hiesigen Hobbygärtner über einen guten Wachstum, schmackhafte Früchte und Pflanzenfleisch freuen.

Der Feigenkaktus bereichert nicht nur Optik und Raumklima, er kann auch für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen. Der Anbau lohnt sich also gleich aus mehreren Gründen. Damit dies erfolgreich verläuft, müssen aber die wenigen Ansprüche richtig erfüllt werden. Ohne das notwendige Wissen, fällt das bei den Exoten allerdings oft sehr schwer.

In unseren Breitengrad bekommt man die Frucht oft nicht so saftig, wie aus den sonnigeren Regionen. Da sie sehr viel Sonne benötigen.

Verwendung und Verzehr


Der Gewöhnliche Feigenkaktus Opuntia ficus-indica ist in Mexiko seit urgeschichtlicher Zeit eine wichtige Nutzpflanze: Genutzt werden seine Früchte als Obst (frisch, als Saft, Sirup, Marmelade) und die zarten Jungtriebe als Gemüse (Nopalitos). Darüber hinaus werden seine Triebe als Viehfutter genutzt oder dienen der Kultur der Cochenillelaus, die den roten Farbstoff Karmin liefert.

Quelle: DIE DEUTSCHE KAKTEEN-GESELLSCHAFT E. V.

Die Früchte und Blätter der Kaktusfeige sind genießbar. In der mexikanischen Küche schätzt man die Pflanze außerordentlich, und in Ägypten werden innerhalb der Saison an jedweder Straßenecke auf Eselskarren die dort Tin Shoki genannten Früchte verkauft. Kaktusfeigen erreichen eine Höhe von bis zu 6 Metern und bilden eiförmige Früchte mit einem grün, satten orangegelben bis roten Farbton aus. Im Unterschied zu sonstigen Kakteenarten sind die Stacheln der Kaktusfeige nicht wesentlich ausgeprägt und fehlen manchmal ganz.

Um an das Fruchtfleisch der Kaktusfeige zu kommen, muss man die noch vorhandene Stacheln entfernen, die Frucht zum Beispiel halbieren und wie eine Kiwi auslöffeln. Eine andere Variante ist: Die Schale mit einem Messer abziehen und dann das saftige Fruchtfleisch in Scheiben oder Würfel schneiden. Eine genau Anleitung findet man auch unter: Kaktusfeigen essen.

Durch die Mineralstoffe und das Vitamin C sind Kaktusfeigen eine relativ kalorienarme Erfrischung. Sie enthalten unter anderem Kalium, Magnesium und Kalzium. Auch Vitamin E, B-Vitamine und Vitamin C kommen in ihnen vor. Weiter Nährwertangaben findet man unter: Inhaltsstoffe, Nährwert und Kalorien der Kaktusfeige.

Aussehen


Kaktusfeige Aussehen

Die Kaktusfeige ist gänseeigroß, birnenförmig, 100-200 g schwer. Die 3–5 mm dicke Schale kann je nach Sorte gelblich, lachsfarben, dunkelbraun, rot sein oder aber auch grün bleiben. Neben vorstehender Farbveränderung ist die zunehmende Weichheit und das Ablösen der Dornenhärchen ein Reifekriterium.

Vorsicht Stachel


Die warzenartig aufgesetzten Stachel werden, bevor sie in den Handel gelangen, abgebürstet. Dennoch bitte vorsichtig hantieren, besser mit einer Kuchenzange anfassen. Sollten doch mal Stachel in Ihren Fingern sein, nehmen Sie etwas heisses Wachs, auftropfen, aushärten lassen und abziehen.

Lagertipp


Da die Früchte bei der Ernte abgedreht werden müssen, kann es an der Bruchstelle am Ende leicht zu Verletzungen kommen, wodurch sie schneller verderben kann; darauf sollten Sie beim Kauf achten.

Kühl gelagert ist diese locker eine Woche haltbar.


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